SFB Transregio 221|Familienförderung

Der SFB Transregio 221 möchte die Gleichstellung der Geschlechter sowie die Vereinbarung von universitärer Forschung und familiären Verpflichtungen durch aktive Förderung verbessern. Die hierfür vorgesehenen Maßnahmen konzentrieren sich auf zwei wichtige Bereiche:

  1. Unterstützung von Frauen während und nach der Schwangerschaft sowie Unterstützung von Eltern bei der Kinderbetreuung
  2. Mentoring und aktive Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen

Die Unterstützung von Frauen während und nach der Schwangerschaft und die Unterstützung von Eltern bei der Kinderbetreuung erfolgen durch folgende Maßnahmen:

  1. Einrichtung von Teilzeit-Positionen für werdende Mütter bzw. Elternteile, die wegen Familienarbeit nicht Vollzeit arbeiten können. Zusätzliche Unterstützung mit einer MTA- oder PostDoc-Position (i.d.R. auf Teilzeit-Basis) für einen begrenzten Zeitraum entsprechend der vorhandenen Fördermittel
  2. Ähnliche Förderung wie unter 1) erhalten Teilprojektleiterinnen und Nachwuchswissenschaftlerinnen zur Erleichterung des Wiedereinstiegs nach der Elternzeit
  3. Flexibler Babysitter-Service (z.B. bei Krankheit eines Kindes bzw. bei der Durchführung von Forschungsarbeit oder Besuch von SFB-Veranstaltungen, wenn lokale Einrichtungen der Kinderbetreuung geschlossen haben)
  4. Implementierung eines vorübergehenden Zeitraums für die Arbeit zu Hause (Home Office) zur Anfertigung von Publikationen und Forschungsanträgen; Unterstützung bei der Einrichtung eines Home Office Arbeitsplatzes

 

Bezüglich Mentoring und aktiver Rekrutierung von Nachwuchswissenschaftlerinnen verfolgt der SFB Transregio 221 die folgenden Förderkonzepte:

  1. Unterstützung der Teilnahme an Mentoring-Programmen und Karriereseminaren; die Teilnahmekosten werden vom SFB erstattet falls vor Ort keine Unterstützung durch lokale Förderprogramme existiert
  2. Aktive Rekrutierung und Unterstützung von exzellenten Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen (MD oder PhD), die Forschungsprojekte zum Graft-versus-Leukemia-Effekt oder Graft-versus-Host-Disease in anderen nationalen oder internationalen Forschungsinstitutionen durchführen und eine eigene Gruppe an einem der SFB Transregio Standorte aufbauen wollen. Die Anschubfinanzierung besteht aus Mitteln für die eigene Stelle sowie aus weiteren Personal- und Sachmitteln. Mit dieser Unterstützung soll die Integration in den SFB Transregio erleichtert werden und die Beantragung von eigenen Forschungsmitteln ermöglicht werden (in Anhängigkeit des Karrierestands z.B. erster DFG-Antrag, Emmy-Noether- oder Heisenberg-Programm der DFG, Max-Eder-Programm der Deutschen Krebshilfe).

Bei konkreten Rückfragen wenden Sie sich bitte an den Sprecher des SFB Transregio 221, Prof. Dr. Wolfgang Herr (wolfgang.herr@ukr.de), oder an die Koordinatorin für Gleichstellungsfragen im Sonderforschungsbereich, PD Dr. Simone Thomas, Klinik und Polklinik für Innere Medizin III des Universitätsklinikums Regensburg (simone.thomas@ukr.de).